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Die als gemeinsame Einrichtung der Tarifvertragsparteien bestehende Lohnausgleichskasse für das Dachdeckerhandwerk (Lohnausgleichskasse Dachdecker) hat die Aufgabe, die ganzjährige Beschäftigung im Dachdeckerhandwerk zu fördern.

Darüber hinaus sichert die Lohnausgleichskasse bei Insolvenz des Arbeitgebers die Ansprüche der Arbeitnehmer auf Zahlung des Teiles eines 13. Monatseinkommens  sowie des Zeitguthabens aus dem Arbeitszeitkonto. Bei diesen Leistungen handelt es sich um Direktansprüche der Arbeitnehmer, die grundsätzlich als "Direkterstattungen" durch die LAK an die anspruchsberechtigten Arbeitnehmer ausgezahlt werden.

 

13. Monatseinkommen
Anspruch auf Zahlung eines vollen Teiles eines 13. Monatseinkommens hat jeder Arbeitnehmer, dessen Beschäftigungsverhältnis im Dachdeckerhandwerk am 30. November des laufenden Kalenderjahres 12 Monate ununterbrochen besteht (maßgebend ist die Gewerbezugehörigkeit).

 

Die Zahlung wird fällig mit der Lohnabrechnung für den Monat November. Unterbrechungen von insgesamt höchstens 10 Arbeitstagen im Bemessungszeitraum (Dezember des Vorjahres bis November des Kalenderjahres) sind für das Entstehen des Vollanspruchs unschädlich, auch wenn die Fehlzeit am Stichtag 30. November besteht. Grundwehr- und Ersatzdienstzeiten sowie Zeiten des Besuchs einer vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks anerkannten Ausbildungsstätte gelten bei einem ruhenden Arbeitsverhältnis nicht als Unterbrechungen.

 

Arbeitnehmer, deren Beschäftigungsverhältnis im Dachdeckerhandwerk am 30. November mindestens ununterbrochen 3 Monate besteht, haben Anspruch auf 1/12 des vollen Teiles eines 13. Monatseinkommens  für jeden Beschäftigungsmonat. Als Beschäftigungsmonat gilt jeder Monat, in dem das Beschäftigungsverhältnis wenigstens 12 Arbeitstage bestand.  Samstage gelten nicht als Arbeitstage.

 

Ausfallgeld
Die Lohnausgleichskasse für das Dachdeckerhandwerk hat die Aufgabe, die ganzjährige Beschäftigung im Dachdeckerhandwerk zu fördern.
Zu diesem Zwecke stellt sie Erstattungsleistungen für ein Ausfallgeld einschließlich einer Pauschalerstattung der vom Arbeitgeber zu tragenden Sozialleistungen für die Monate April, Oktober und November aus Mitteln bereit,
die durch Beiträge der Betriebe aufgebracht werden.

 

Beitragssatz
(Stand April 2011)
Der aktuelle Beitragssatz richtet sich nach den gültigen Tarifverträgen. Er beträgt zur Zeit WEST 5,2% (zzgl. Winterschäftigungsumlage 2,5%) und OST 4,85% (zzgl. 2,5%) der Bruttolohnsumme.