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KONTAKT

 

Alle Arbeitgeber des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues, in deren Betrieben bzw. Betriebsabteilungen der Grünbranche überwiegend Arbeiten auf fremden Grundstücken ausgeführt werden, sind aufgrund der Allgemeinverbindlicherklärung der Tarifverträge Berufsbildung Ost und West durch den Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung verpflichtet, ihren Betrieb beim Ausbildungsförderwerk Garten- Landschafts- und Sportplatzbau e. V. , AuGaLa, Alexander-von-Humboldt-Str. 4, 53604 Bad Honnef, anzumelden.


Die Arbeitgeber des Baunebengewerbes, in deren Betrieben nicht überwiegend Pflegearbeiten ausgeführt werden (ab 50 % der geleisteten Stunden) und die damit in die Förderung der ganzjährigen Beschäftigung in der Bauwirtschaft gemäß §§ 209 SGB III fallen, sind darüber hinaus gesetzlich verpflichtet, an die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine Winterbeschäftigungs-Umlage  zu zahlen.


Die Betriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues sind verpflichtet, sich hinsichtlich der Klärung der Umlagepflichten mit der Einzugsstelle in Verbindung zu setzen. Wir weisen darauf hin, dass bei verspäteter Anmeldung eine Verjährungsfrist von 4 Jahren für die Umlageschuld besteht. (ab 1.1.2005 3 Jahre für die Ausbildungsumlage)


Ausbildungsumlage
Alle Arbeitgeber des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus, in deren Betrieben bzw. Betriebsabteilungen überwiegend Arbeiten auf fremden Grundstücken ausgeführt werden und die der Unfallversicherungspflicht bei der Gartenbau-Berufsgenossenschaft unterliegen, sind aufgrund der Allgemeinverbindlicherklärung der Tarifverträge „Berufsbildung Ost und West“ durch den Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung verpflichtet, ihren Betrieb beim Ausbildungsförderwerk Garten- Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (AuGaLa), Alexander-von-Humboldt-Str. 4 in 53604 Bad Honnef, anzumelden und am Umlageverfahren (Ausbildungs-Umlage) teilzunehmen.


Ziel des AuGaLa ist die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Berufsstandes durch Erweiterung des Bestandes an Fachkräften und Anhebung ihrer Qualifikation. Dies soll durch Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft der Betriebe und durch Verbesserung der Ausbildung, insbesondere durch Maßnahmen der überbetrieblichen Ausbildung, erreicht werden.


Die Ausbildungs-Umlage beträgt 0,80 % der Bruttolohnsumme der gewerblichen Arbeitnehmer.


Winterbaubeschäftigungsumlage
Alle Betriebe und selbstständigen Betriebsabteilungen des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues, die überwiegend (mindestens 50 % der betrieblichen Arbeitszeit) bauliche Tätigkeiten ausführen, sind gemäß §§ 354 ff. SGB III i. V. mit der Winterbeschäftigungs-Verordnung verpflichtet, als Betriebe des Baugewerbes die Winterbeschäftigungs-Umlage an die Bundesagentur für Arbeit abzuführen.


Die Winterbeschäftigungs-Umlage beträgt ab 1. April 2007 2,00 % der umlage-pflichtigen Bruttoarbeitsentgelte der gewerblichen Arbeitnehmer (1,85 % Winterbeschäftigungs-Umlage + 0,15 % Bearbeitungsgebühr).

Getragen wird die Winterbeschäftigungs-Umlage von insgesamt 2,00 % anteilig durch den Arbeitgeber in Höhe von 1,20 % und durch die Arbeitnehmer in Höhe von 0,80 %. Der Arbeitgeber ist hierbei – wie im Verfahren beim Gesamtsozialversicherungsbeitrag – zum Abzug des Arbeitnehmeranteils vom Arbeitsentgelt berechtigt und zur Zahlung und Abführung des Gesamtumlagebetrages von 2,00 % der betrieblichen Bruttolohnsumme verpflichtet.

Der von den Arbeitnehmern zu tragende Anteil der Umlage ist steuer- und sozialversicherungspflichtig. Für den vom Arbeitgeber vorzunehmenden Einbehalt, ist also der Arbeitnehmeranteil von 0,80 % aus dem Bruttolohn des einzelnen Arbeitnehmers zu errechnen und einzubehalten. Um diesen Betrag vermindert sich der auszuzahlende Nettolohn.


Verfahren, Fälligkeit und Abführung der Umlage
Die Umlage ist am 15. des Monats fällig, der dem Monat folgt, für den der Lohn zu zahlen ist.
Für Abrechnungsmonate, in denen keine Lohnsumme angefallen ist, ist eine Nullmeldung abzugeben.