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Rechtliche Grundlagen
Die Gemeinnützige Urlaubskasse (uk) und die Zusatzversorgungskasse (zvk) für das Maler- und Lackiererhandwerk sind gemeinsam von den Arbeitgebern (vertreten durch den Bundesverband des deutschen Maler- und Lackiererhandwerks und seine Landesverbände) und Arbeitnehmern (vertreten durch die IG BAU) getragene Einrichtungen.

Die rechtlichen Grundlagen sind durch Tarifverträge, die von den beiden Tarifvertragsparteien geschlossen und vom Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung für allgemeinverbindlich erklärt wurden, geregelt.

Die Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit hat zur Folge, dass die Bestimmungen der Tarifverträge des Maler- und Lackiererhandwerks für alle vom Geltungsbereich erfassten Arbeitgeber und Arbeitnehmer rechtsverbindlich sind, und zwar unabhängig davon, ob diese ihrer jeweiligen Organisation angehören.


Leistungen der uk
Urlaubsentgelt
zusätzliches Urlaubsgeld
Vortrag bei erstmaliger Teilnahme am Verfahren
Ausgleichsbeträge für Fehlzeiten bei
- Krankheit
- Mutterschutz
- Wehrübung
- schlechter Witterung
- Weiterbildung
- Ausübung von Ehrenämtern
- Kurzarbeit
Zahlung in Sonderfällen bei
- Grundwehrdienst
- Berufswechsel
- Auswanderung
- Rente oder Erwerbsunfähigkeit
- Wechsel ins Angestelltenverhältnis
- Tod (Leistung an Erben)
Entschädigungszahlungen direkt an Arbeitnehmer

 

Urlaubsanspruch
Grundsätzlich gilt das Urlaubjahr ist gleich dem Kalenderjahr.


Ab 01.03.2004 bis 31.12.2011 gilt:
Der Urlaubsanspruch richtet sich nach dem Alter der Arbeitnehmer

für Arbeitnehmer über 18 Jahre: 25 Tage     
für Arbeitnehmer über 35 Jahre:    28 Tage     
für Arbeitnehmer über 45 Jahre:    30 Tage

    

Das Urlaubsentgelt beträgt bei einem Urlaubsanspruch
von 25 Arbeitstagen 9,5 v.H.
von 28 Arbeitstagen 10,6 v.H.
von 30 Arbeitstagen 11,4 v.H.
des Bruttolohnes.


Der zusätzliche Urlaubsanspruch für Schwerbehinderte von 5 Arbeitstagen entspricht einem Urlaubsentgelt von 1,9% des Bruttolohnes.


Ab 01.01.2012 gilt:
Ab dem Jahr 2012 ändert sich die Berechnungsgrundlage der Urlaubstage vom Alter auf die
Gewerbezugehörigkeit (Beschäftigungszeiten in Betrieben des Maler- und Lackiererhandwerks).
Die neuen Urlaubsregelungen sind in § 18 (Urlaubsanspruch volljähriger Arbeitnehmer) und
§ 21 (Urlaubsentgelt volljähriger Arbeitnehmer) des RTV festgelegt.


Es gilt folgende Urlaubsstaffel:
a) Generell für alle Arbeitnehmer 25 Arbeitstage,
b) für alle Arbeitnehmer ab einer Gewerbezugehörigkeit von 12 Jahren 28 Arbeitstage,
c) für alle Arbeitnehmer ab einer Gewerbezugehörigkeit von 22 Jahren 30 Arbeitstage.


Das Urlaubsentgelt beträgt bei einem Urlaubsanspruch
von 25 Arbeitstagen 9,5 v.H.
von 26 Arbeitstagen 9,9 v.H.
von 28 Arbeitstagen 10,6 v.H.
von 29 Arbeitstagen 11,0 v.H.
von 30 Arbeitstagen 11,4 v.H.
des Bruttolohnes.


Der Zusatzurlaub für Schwerbehinderte (mind. 50% Erwerbsminderung) richtet sich nach dem
Schwerbehindertengesetz und beträgt weiterhin 5 Arbeitstage. Samstage zählen nicht als
Urlaubstage.


Für den Zeitraum 2012 – 2015 wurden Übergangsregelungen geschaffen, um die Folgen des
Systemwechsels abzufedern.


Zusammen mit dem Urlaubsgeld hat der Arbeitnehmer Anspruch auf zusätzliches Urlaubsgeld. Das zusätzliche Urlaubsgeld beträgt 15 v.H. des bei Urlaubsgewährung auszuzahlenden Urlaubsentgeltes.

Es kann nur gleichzeitig mit dem Urlaubsentgelt beansprucht und ausgezahlt werden.


Arbeitszeitkonto
Gemäß § 9 RTV kann zur Vermeidung von witterungsbedingten Kündigungen (§ 46) vereinbart werden, dass ein Arbeitszeitkonto geführt wird. Es wird vom Arbeitgeber verwaltet.

Auf dem Arbeitszeitkonto wird die abweichend von der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit geleistete Arbeitszeit erfasst. Der jeweils aktuelle Stand des Arbeitszeitkontos (Guthaben- bzw. Minusstunden) ist mit der monatlichen Lohnabrechnung separat auszuweisen. Scheidet ein Arbeitnehmer aus dem Betrieb aus, ist der Arbeitgeber zunächst für die Auszahlung des Guthabens aus dem Arbeitszeitkonto zuständig. Im Falle der Insolvenz des Arbeitgebers tritt die uk für nicht gesicherte Ansprüche auf Auszahlung von Guthabenstunden ein (näheres § 9 RTV).